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Fri. 25/04/14 - 11:30 PM until Sat. 26/04/14 - 10:00 AM Appetite:Jeremiah Jae + Onra

date_range 25/04/2014 - 11:30 PM
Electro Electro Techno Tech-House
Fri. 25/04/14 - 11:30 PM until Sat. 26/04/14 - 10:00 AM Appetite:Jeremiah Jae + Onra
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Appetite:Jeremiah Jae + Onra

JEREMIAH JAE & ONRA: Soundkombinationen aus Electronica, HipHop, Funk und Dubstep.
Jeremiah Jae ist visueller Künstler, Musiker, Produzent und MC aus dem Süden von Chicago. Seine Eltern sind eine Gospelsängerin und ein hochspiritueller Jazz-Komponist, der als musikalischer Leiter für Miles Davis komponiert und produziert hat. Nachdem Jae durch die Musik des Wu-Tang Clans und den Souls Of Mischief Zugang zum Hip Hop bekommt, beginnt der Teenager zu reimen. Mit zwei Freunden gründet der Multi-Instrumentalist, der an Piano, Gitarre und Schlagzeug ausgebildet wurde, 2008 die Young Black Preachers. Nach dem Tod des YBP Produzenten Aaron Butler (Projeck) entsteht eine Serie von Solo-EPs und das kostenlose Album „Dxnce“. Flying Lotus wird auf eine der collagenhaften EPs aufmerksam, lädt ihn ein, als erster Rapper ein Album auf Brainfeeder zu veröffentlichen und sagt als sein Protegé: „Er ist einer meiner Lieblingskünstler seiner Generation. Seit Jahren darf ich Zeuge einer unglaublichen Entwicklung sein. Dieses Album besitzt die komplexe Hingabe und Aufrichtigkeit, die ich mit meiner Kunst in mir selbst suche.“ Jeremiahs Debüt-Album „Raw Money Raps“ erscheint Mitte 2012 und zeichnet sich durch ausgesprochen experimentelle Soundkombinationen einer völlig variablen Bandbreite aus, die sich in ihrer Totalität zu einem eigenen Rhythmus zusammenfügen. „Die Platte funktioniert als Brücke zwischen der Wach- und der Traumwelt. Wenn man wach ist, kämpft man ums tägliche Überleben. Das Traum-Ich lebt in einer verschleierten Zone, in der Fragmente der Realität auf unendliche Möglichkeiten stoßen.“ Ein passendes Thema für Sounds, in denen haunted Sampling-Kunst à la Flying Lotus und Conscious Rapparts im Sinne von Madlib unter einem No-Genre-Mantel nicht nur Nummern austauschen. Seine delphisch exzentrische Handschrift einer anderen Welt verliert er dabei nie – das hört man auch auf seinen „Dirty Collections 1-3“ auf Warp Records. Über seine Musik sagt er „Die Schwingungen Gottes“ haben sich in seinem Sound manifestiert.
Der französische HipHop-Produzent Arno Bernard alias Onra wird meist in einem Atemzug mit Flying Lotus oder Gaslamp Killer als Teil der neuen Produzentenschule aus Los Angeles genannt, die gekonnt Dubstep, Westcoast Hip Hop und Funk miteinander vereint. Doch musikalisch sticht Onra mit seinen meist ruhigeren Beats und verträumten Melodien deutlich aus dem Kreis seiner kalifornischen Kollegen hervor. Nach einem Besuch in Vietnam (dem Land seiner Großeltern) veröffentlichte Onra mit „Chinoiseries“ im Jahre 2007 ein erstaunliches Album mit südostasiatischen Klangschnipseln. Die unterlegten Beats und die angewendete Cut-Up Methode in der Tradition des großen J Dilla machten diese 48 Minuten zu einem speziellen Reisebericht. Für den Nachfolger „1.0.8“ (2009) bediente sich Onra ausschließlich bei Bollywood-Soundtracks, während sein Album „Long Distance“ (2010) ausnahmslos auf Samples von 80er Funk basiert und als modernes Upgrade mit druckvollen Drums brillierte. Nach einer weiteren Reise auf den asiatischen Kontinent erschien Mitte November letzten Jahres „Chinoiseries Pt. 2″. Für den zweiten Teil seiner skizzenhaften Hip Hop-Instrumentals ist er auf der Suche nach raren chinesischen und vietnamesischen Platten wieder fündig geworden. Damit bleibt Onra seiner Linie treu, nur Konzeptalben zu veröffentlichen, die auf Samples eines bestimmten Zusammenhangs aufbauen – frei nach der südostasiatischen Redensart „same same but different”.

Line-Up:

Jeremiah Jae (warp/brainfeeder/USA)
Onra (All City/Fools Gold/FR)
Delfonic (Oye Records/Gretchen)
Sarah Farina

Eintritt:

Abendkasse: 8 € until midnight, 12 € afterwards

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Obentrautstr.19-21, 10963 Berlin Gretchen Berlin

Von elektronisch bis unplugged findet sich im Gretchen alles. Die Abende sind gestaltet mit einer Mischung aus Livekonzert und Clubbetrieb. Hinter der Tür ist die Bar lang, die Gewölbedecken hoch und auf den zwei Floors wird ausgiebig getanzt.
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